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Bachelorarbeit – Vorwissenschaftliche Arbeit

1. Definition

Im Rahmen eines Bachelorstudiums ist eine eigenständige schriftliche Arbeit zu verfassen. Die Themenfindung erfolgt einvernehmlich zwischen der/dem Studierenden und der/dem Betreuer*in. Empfehlenswert ist die Verbindung der Bachelorarbeit mit einem angebotenen Seminar. Als Endprodukt des Bachelorstudiums muss sie in Umfang und Anspruch eine Seminararbeit übersteigen. Sie wird in den letzten beiden Semestern des Bachelorstudiums nach wissenschaftlichen Grundregeln erstellt. Der Umfang einer Bachelorarbeit liegt bei etwa 40 Seiten.

2. Ziele

Ziele der Bachelorarbeit sind eigene wissenschaftliche Erkenntnisse als Beitrag zur Forschung darzustellen sowie der adäquate Umgang mit Fachliteratur. Das richtige Zitieren von Quellen soll gefestigt werden, das kritische Analysieren des „Materials“ (Fachliteratur, Daten, Erhebungen) trainiert. Der Abschluss des Bachelorstudiums mit der Bachelorarbeit berechtigt zu einer weiteren, aufbauenden Universitätsausbildung.

3. Akademischer Abschluss

An die Absolvent*innen des Bachelorstudiums wird der akademische Grad des Bachelors verlieren. Je nach Studium gibt es verschiedenste Zusätze zum Bachelor: Bachelor of Arts (B.A.), Bachelor of Business Administration (B.B.A.), Bachelor of Education (B.Ed.), Bachelor of Engineering (B.Eng.), Bachelor of Laws (LL.B.), Bachelor of Musical Arts (B.M.A.), Bachelor of Science (B.Sc.). Eine Verteidigung der Bachelorarbeit kann bei bestimmten Studien/Universitäten laut Studienplan vorgesehen sein.

4. Aufbau – Gliederung

Die Bachelorarbeit hat folgende Teile:

4.1. Deckblatt (Formatvorlage vom Institut) Hier werden angeführt:

4.1.1. Titel (wenn vorhanden auch Untertitel) der Bachelorarbeit,
4.1.2. Name der Universität bzw. Hochschule,
4.1.3. Name und Matrikelnummer der/des Verfasser*in,
4.1.4. Name der/des Betreuer*in,
4.1.5. Name des Studiengangs bzw. Fachbereichs,
4.1.6. Abgabedatum
4.1.7. optional: Angabe der eigenen Kontaktdaten (E-mail-Adresse).

4.2 Inhaltsverzeichnis

Unbedingt erforderlich! Darstellung der Gliederung der Arbeit, inklusive aller Anhänge und Verzeichnisse. Das Inhaltsverzeichnis ist automatisch zu generieren mit dem Textverarbeitungsprogramm Ihrer Wahl (z.B. Word, LaTeX). Eine sinnvolle Gliederung nach einem der gängigen Systeme ist zu wählen (nummerisch, alpha-numerisch).
Keine Aufnahme in das Inhaltsverzeichnis finden das Deckblatt, das Abstract (Exposé, das Inhaltsverzeichnis selbst, eventueller Sperrvermerk)

4.3 Einleitung

Die Einleitung bildet zusammen mit der Schlussbetrachtung den Rahmen für den Hauptteil.
In prägnanten Aussagen werden die wesentlichen Punkte der Arbeit angeführt. Hier ist der Ort, um eine Charakterisierung der Arbeit zu geben: Das Thema sowie die Problemstellung werden erklärt.
Der Status Quo, i.e. der aktuelle Forschungsstand, wird dargelegt: Wie sieht die aktuelle Lage der Forschung dazu aus? Wovon wird ausgegangen?
Die Forschungsfrage muss hervorgehoben werden: Was soll womit (-> Methode) herausgefunden werden? Welchen Nutzen (hinsichtlich der scientific community) bringt die Beschäftigung mit der Thematik?
Die Einleitung gibt einen Überblick über den Inhalt und die Ziele der Bachelorarbeit.

4.4 Hauptteil

Der Hauptteil ist der Kern der Bachelorarbeit, er macht bis zu 80 % des Textes aus. Es handelt sich um einen hierarchisch gegliederten Fließtext, worin jeder Absatz eine Sinneinheit bildet. Hier wird die verwendete Literatur analysiert und anhand von Argumentationsketten logisch aufgearbeitet. Die verwendete Methode wird begründet und Hypothesen dargestellt und belegt. Dabei zieht sich die Forschungsfrage durch den Hauptteil als „Roter Faden“. Zusammenhänge zwischen den einzelnen Punkten werden hier schreibend hergestellt. Wobei gilt: auch keine Antwort ist ein Ergebnis! (non liquet)

Wesentliche Punkte des Hauptteils:

4.4.1. Analyse des Materials (Wie wird vorgegangen und warum?)
4.4.2. darauf aufbauend die gewählte Methode, mit Begründung (Anhand welcher Methode wird das Material ausgewertet? Wie ist die Vorgehensweise, um zu wissenschaftlichen Erkenntnissen zu gelangen?),
4.4.3. stringente Argumentation anhand von Hypothesen mit Beleg:

4.4.3.1. Kriterien von Hypothesen: die Aussagen müssen dem Falsifikationsprinzip gehorchen, das heißt, sie müssen widerlegbar sein (ansonsten wären es Dogmen!),
4.4.3.2. über den Einzelfall hinausgehen (allgemeingültig),
4.4.3.3. als Konditional formuliert.

4.4.4. klare Strukturierung,
4.4.5. Ausblick auf zu erwartende Ergebnisse.

4.5. Schluss – Fazit

Der Schlussteil ist eine Zusammenfassung der Resultate der Arbeit. In prägnanter Kurzform wird ein Resümee gezogen und ein etwaiger Ausblick auf weitere Forschungen gewährt.

Es handelt sich um einen selbständigen, in sich abgeschlossenen Teil der Bachelorarbeit. Trotz der erforderlichen Kürze (unter Streichung aller Füllwörter und Floskeln) dürfen weder die Inhalte noch der Fokus der Arbeit verändert werden. Einem Fachkundigen muss – ohne Rückgriff auf Literaturquellen – klar sein, worin die Intention der Arbeit liegt. Wie generell beim Wissenschaftlichen Arbeiten zu beachten ist, so darf auch hier, im Schlussteil, auf keinen Fall die subjektive Meinung des Autors plakativ einfließen. Eine etwaige persönliche Meinung wird durch die Logik der Argumentation und Wahl der Literatur ausgedrückt, niemals in Ich-Form und Glaubensbekenntnissen.

4.6. Literaturverzeichnis
4.7. 
Anhang und sonstige Verzeichnisse
4.8. 
Eidesstattliche Erklärung


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