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Seminararbeit – Hausarbeit

Definition

Eine Seminararbeit ist ein schriftlicher Beitrag zu einer Lehrveranstaltung, die in Seminarform abgehalten wird. Sie ist im Laufe eines Semesters zu schreiben. Die Seminararbeit ist ein erster Schritt zum wissenschaftlichen Arbeiten und ist fachspezifisch. Sie behandelt eine im Rahmen des Curriculums vorgegebene Problemstellung, die auf ein spezielles Thema innerhalb des Faches fokussiert. Die Seminarleitung gibt das Thema vor. Der Umfang einer Seminararbeit liegt bei 10 bis 30 Seiten.

2. Ziele

Die Seminararbeit dient den Studierenden als Lernprozess für ein wissenschaftliches Arbeiten. Es geht darum, sich mit einer wissenschaftlichen Denk-und Arbeitsweise vertraut zu machen. Es soll das Handwerkszeug für die „große“ Abschlussarbeit des Studiums gelernt werden. Die Studierenden sollen eine intensivere Beschäftigung mit der Thematik in der Arbeit zeigen. Fachspezifische Literatur ist heranzuziehen, ein wissenschaftlicher Schreibstil anzuwenden.

3. Aufbau – Gliederung

Die Anbringung eines Deckblattes sowie Inhaltsverzeichnis variiert je nach Vorgabe des Studiengangs bzw. Professor. Ebenso das Literaturverzeichnis. Der Seminarleiter gibt zu hierzu Richtlinien aus.

3.1. Einleitung

Das erste Kapitel der Seminararbeit ist die Einleitung. Bei Seminararbeiten entfallen ein explizites eigenständiges Exposé und Vorwort, wenn auch in der Einleitung ein bis zwei Absätze als solche verwendet werden können.
Die Einleitung bildet zusammen mit der Schlussbetrachtung den Rahmen für den Hauptteil.
In prägnanten Aussagen werden die wesentlichen Punkte der Arbeit angeführt. Hier ist der Ort, um eine kurze Charakterisierung der Arbeit zu geben. Wichtig ist dabei die Erhebung der IST-Situation: Wie sieht die aktuelle Lage der Forschung dazu aus? Wovon wird ausgegangen?
Die Forschungsfrage muss hervorgehoben werden: Was soll womit (-> Methode) herausgefunden werden? Welchen Nutzen (hinsichtlich der scientific community) bringt die Beschäftigung mit der Thematik?
Aufgrund der Kürze der Gesamtarbeit wird in der Einleitung nur ein grober Überblick des folgenden Hauptteils gegeben.

3.2. Hauptteil

Der Hauptteil einer Seminararbeit besteht aus einem hierarchisch gegliederten Fließtext. Jeder Absatz bildet eine Sinneinheit. Die jeweiligen Argumentationsschritte müssen logisch aneinandergefügt werden und verfolgen die Beantwortung der Forschungsfrage. Zusammenhänge zwischen den einzelnen Punkten werden hier schreibend hergestellt. Wobei gilt: auch keine Antwort ist ein Ergebnis!  (non liquet)

3.3. Schluss – Fazit

Die abschließende Zusammenfassung wird im Idealfall zeitgleich mit der Einleitung verfasst. Dieses Resümee ist bei einer Seminararbeit ein in sich abgeschlossener Teil der Arbeit und hat keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Oftmals weist es nur einen Umfang von einer Seite auf. Alle Nebensächlichkeiten werden hier herausgenommen – so kurz wie möglich ist die Devise. Dennoch muss der/m verständigen Leser*in – ohne Rückgriff auf Literaturquellen – klar sein, worin die Intention der Arbeit liegt.

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